Wer einen Hund haben will, steht vor der Wahl, entweder einen Rassehund zu nehmen oder einen Mischling. Soviel vorab: Keiner von beiden ist automatisch ein besserer oder schlechterer Hund.

Wichtiger als die Rasse ist beim Auswählen eines Hundes, warum man den Hund haben will, welche Umgebung man ihm bieten kann und wie viel Zeit man für einen Hund hat. Hunde sind Rudeltiere und fühlen sich dann am wohlsten, wenn sie mit ihrer Familie zusammen sind. Große Hunde brauchen in der Regel mehr Auslauf als kleine, aber wer sich zum Beispiel einen Jack Russel aussucht, wird dennoch eine Menge laufen müssen.

Rasse ist zweitrangig

Zwar wird jeder Rasse ein gewisses Wesen zugeschrieben, aber letztlich ist eine gute Erziehung das Beste, was man einem Hund antun kann. Wer einen Hund aus dem Tierheim nimmt, kann sich dort schon ein Bild vom Wesen machen. Wer sich für einen Welpen entscheidet sollte wisssen, dass dieser einige Monate lang eine Menge Aufmerksamkeit und Zeit benötigt. Auf keinen Fall sollte man einen Welpen nehmen, weil er so süß aussieht oder weil zum Beispiel die Kinder einen Hund wollen.

Auch wenn der Hund der beste Freund des Menschen ist, so ersetzt er doch keine menschlichen Kontakte. Wer allein ist, sollte nicht nur einen Hund suchen, sondern auch Freunde. Der Hund kann aber dabei helfen, zum Beispiel wenn man zu einem Hundetreffen geht.

Hunde mit langem Fell brauchen zum Beispiel mehr Pflege, was auch mit höheren Kosten verbunden sein kann. Man sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass ein Hund manchmal zum Tierarzt muss und deshalb auch die notwendigen Mittel haben, sich einen Hund leisten zu können.

Am besten ist es, wenn man mit dem Hund der Wahl ein wenig Zeit verbringen kann, bevor man sich entscheidet das Tier aufzunehmen. Es reichen dabei schon ein bis zwei Stunden um festzustellen, ob die Chemie stimmt.