Was muss man einem Hund bieten, damit er ausgeglichen und zufrieden ist? Am besten ist es, dass ein Hund genug Platz hat sich zu bewegen, dass er Abwechslung findet und dass er Kontakt zu anderen Menschen und Tieren hat.

Wer sich einen Hund anschafft wollte wissen, dass Hunde Rudeltiere sind und den Kontakt zu Artgenossen oder Menschen suchen. Ein Hund ist nicht gerne alleine und wer den ganzen Tag über nicht zu Hause ist sollte sich überlegen, ob ein Hund wirklich eine gute Anschaffung ist. Manchmal kann ein zweiter Hund Abhilfe schaffen, aber oft wird dann auch beiden Hunden langweilig.

Dabei hilft es schon, wenn zum Beispiel ein Nachbar den Hund für 10 Minuten ausführt und ihn ein paar Sinnes-Eindrücke haben lässt.

Auslauf ist für alle Hunde wichtig

Je mehr Zeit man für einen Hund hat umso mehr wird der Hund es danken. Natürlich ist es auch abhängig von der jeweiligen Rasse, wie oft man mit dem Hund rausgehen muss und wie viel Bewegung er haben soll. Jagdhunde wie ein Retriever und ein Labrador brauchen viel Auslauf, wollen aber auch unterhalten werden. Ein Cockerspaniel muss nicht weit laufen, will aber viel und oft spielen. Ein Dackel gibt sich mit einem 20 Minuten Spaziergang zufrieden, und auch ein Pudel muss nicht unbedingt viel laufen.

Die meisten Mischlingshunde, vor allem die sogenannten Straßenmischungen, sind ohnehin meist eher faul. Wer einmal Straßenhunde beobachtet wird feststellen, das diese sich recht wenig bewegen und meistens nur herumliegen. Lediglich zur Nahrungssuche erheben sie sich.

Mit einem Spaziergang simuliert man diese Nahrungssuche, und gleichzeitig stimuliert man den Hund. Die Vierbeiner erfahren ihre Umwelt über die Nase und im Haus selbst gibt es kaum neue Eindrücke. Man sollte den Hund deshalb auch überall draußen schnüffeln lassen, für ihn ist das wo etwas wie für uns im Internet browsen und die neuesten Nachrichten lesen.