Heute leben die meisten Menschen in der Stadt, deshalb ist es schwierig einem Hund den ganzen Tag über Auslauf zu geben. Ideal ist aber für jeden Hund, wenn er einen Garten hat, in dem er herumtollen kann. Als Hunde domestiziert wurden, lebten sie immer außerhalb des Hauses und noch bis vor wenigen Jahrzehnten war es den meisten Hunden nicht erlaubt, ins Haus zu kommen. Das hat sich allerdings auch mit der Zucht bestimmter Rassen geändert – ein Pudel oder ein Afghane werden heute kaum noch in der Lage sein, ein glückliches Leben draußen zu führen.

Wer den Hund draußen halten will, sollte aber auf jeden Fall eine große und saubere Hundehütte bereithalten. Sowohl ein Zwinger als auch eine Kette, auch noch so lang, sind heute keine adäquaten Methoden mehr, einen Hund draußen zu halten. Und in den kalten Wintermonaten sollte man das Tier ohnehin herrein holen.

Was braucht man im Haus?

Hunde sind eigentlich recht anspruchslos: Sie brauchen eine Futterschale und eine Wasserschale. Dennoch sind sie ein wenig Luxus nicht abgeneigt: Wenn ein Hund auf dem Sofa (oder gar im Bett) schlafen darf wird er diese Einladung nur all zu gern annehmen. Es wird aber schwierig sein, dass dem Tier wieder abzugewöhnen. Auch was das Spielzeug betrifft, nehmen Hunde, was man ihnen anbietet. Tennisbälle sind etwas in Verruf geraten, weil die Fasern den Zahnschmelz abreiben können. Ein gutes Spielzeug sind heute große Schnüre und Knoten, an denen die Hunde nagen könne, ohne sich zu verletzen. Zum Trainieren eignen sich auch die Kongs, Gummikugeln, in denen man Futter verstecken kann.

Am meisten freut sich ein Hund aber, wenn ein Mensch oder ein anderer Hund mit ihm spielt. Man kann dabei Futter verstecke und den Hund suchen lassen oder einfach nur mit dem Hund herumtoben. Je mehr Bewegung und Aktivität ein Hund hat, umso ruhiger wird er auch vom Wesen her.