Wer sich einen Hund aus dem Tierheim zulegen will, sollte sich zunächst einmal informieren, welche Tierheime es in der Umgebung gibt. Die meisten Tierheime haben entweder einen Besuchstag oder aber bestimmte Öffnungszeiten. Einen Hund aus einem Tierheim aufzunehmen ist immer eine noble Geste und die wenigsten Hundebesitzer haben diesen Schritt bereut. Außerdem schafft man mit jedem Tier, das man aus dem Tierheim holt, Platz für andere Tiere in Not. Allerdings sollte man auch bedenken, dass ein Hund eine Verpflichtung darstellt, vor allem wenn man ihn aus dem Tierheim geholt hat, dass einem das Tier ja vertrauensvoll übereignet hat.

Die Chemie sollte stimmen

Am einfachsten ist es, in ein Tierheim zu gehen und nachzuschauen, welche Hunde für eine Vermittlung freigegeben sind. Je offener man ist, umso eher wird man den Hund der Wahl finden. Wer nach einem bestimmten Hund sucht, wird dagegen manchmal enttäuscht sein, denn perfekten Hund gibt es so wenig wie den perfekten Menschen. Am besten ist, sich nach einem Hund umzuschauen, der sofort auf Ansprache reagiert und eine freundliche Ausstrahlung hat. Wer noch keine Erfahrung mit Hunden hat, sollte auf jeden Fall die Finger von sogenannten Problemhunden lassen.

Um ein wenig Sicherheit zu bekommen, kann man auch zuerst einmal mit den Hunden mehrere Male Spazierengehen oder anderweitig Zeit im Tierheim verbringen. So kann man recht gut feststellen, ob die Chemie stimmt und man die nächsten Jahre gemeinsam verbringen möchte. Viele Tierheime bieten auch an, dass man den Hund für ein paar Tage mit nach Hause nimmt, um zu schauen, ob die Umgebung passt. Man sollte aber dann auf jeden Fall auch Zeit für das Tier haben – am besten ist es, dafür sich ein Wochenende frei zu halten.

Die meisten Hunde aus einem Tierheim sind heute kastriert und sterilisiert und haben auch alle Impfungen, was eine große Entlastung für den neuen Besitzer sein kann.